Fit für die Zukunft

New Leadership

Führung in der Arbeitswelt 4.0

Nachberichterstattung

Vom Alleinentscheider zum Kommunikator – die neue Rolle der Führungskräfte in Unternehmen

„Fit für die Zukunft“: 200 Teilnehmer informierten sich zu „New Leadership – Führung in der Arbeitswelt 4.0“

Mehr als 200 Teilnehmer, darunter zahlreiche Führungskräfte mittelständischer sächsischer Unternehmen, hatten sich am Abend des 23. Oktobers 2007 im Dresdner Hilton Hotel zur jüngsten Veranstaltung der Informationsreihe „Fit für die Zukunft“ von Schneider + Partner eingefunden. Sie alle einte das Interesse am Thema: „New Leadership – Führung in der Arbeitswelt 4.0“. „Um das Thema kommt in Zukunft kein Unternehmen herum“, war von vielen Seiten zu hören. Die Führungskräfte zeigten sich sehr reflektiert und offen gegenüber neuen Führungsansätzen und -ideen. Denn, ein Großteil der wachstumsorientierten sächsischen Unternehmen ist auf der Suche nach Fachkräften. Gleichzeitig lassen die neuen technischen Möglichkeiten innerhalb der Arbeitswelt bei Arbeitnehmern den Wunsch nach modernen sowie zeitlich und örtlich flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten stärker werden. Sehr hierarchisch geprägte Unternehmen verlieren bei dieser neuen Arbeitnehmerschaft an Attraktivität. In Verbindung mit dem demografischen Wandel heißt es für die Führungskräfte umzudenken – auch bei ihrer eigenen Rolle, wollen sie auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte finden und halten.

Einen guten Überblick über diese neue Arbeitswelt und neueste Forschungserkenntnisse gab Dr. Josephine Hofmann mit einem Impulsvortrag (mehr zu ihrem Vortrag im nächsten Teamgeist). Sie ist stellvertretende Leiterin des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart. Im Anschluss waren die Teilnehmer selbst gefragt. Passend zum Thema 4.0 nutzte Schneider + Partner erstmals ein digitales Umfragetool. Die Teilnehmer waren gebeten, mittels ihrer Smartphones drei Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse wurden in Echtzeit allen angezeigt.

Die – zugegeben – etwas provokant formulierte erste Frage richtete sich an die Selbsteinschätzung der anwesenden Führungskräfte: Sind Sie eine gute Führungskraft? Die Mehrheit (85,3 Prozent) entschied sich für den Mittelweg und antwortete „Meistens“. Interessant: Fast zwölf Prozent zeigten sich sehr selbstkritisch und entschieden sich für die Antwort „Geht so“. Selbstbewusst entschieden drei Prozent, dass sie „Immer“ eine gute Führungskraft seien.

Bei der zweiten Frage ging es um Kenntnisse und Fähigkeiten, die die Führungskräfte für sich selbst als immer wichtiger empfinden – aber noch eigenen Weiterbildungsbedarf sehen. Eine ähnliche Frage hatte auch die Unternehmensberatung Kienbaum innerhalb ihrer Studie zur zukünftigen Entwicklung des Managements in Unternehmen gestellt. Die Ergebnisse waren ähnlich.

So nannten die Teilnehmer von „Fit für die Zukunft“ (44,4 Prozent) ebenso wie die Kienbaum-Befragten das Thema Change- und Transformationsmanagement als wichtigsten Bereich, in dem sie sich gern weiterbilden würden. Das Thema Kommunikation bewerteten die Dresdner Teilnehmer dagegen weit wichtiger (41,7 Prozent) als die Kienbaum-Studie. Die Bereiche Digital-Leadership und Persönlichkeitsentwicklung wählten die Schneider + Partner-Teilnehmer mit jeweils 33,3 Prozent auf die Plätze 3 und 4. Sich zu den Themen Wertorientierung/Unternehmensethik weiterzubilden, hatte nur für 11,1 Prozent der Dresdner Befragten eine höhere Bedeutung – vielleicht weil es für die Teilnehmer weniger greifbar und schwerer zu definieren war als die anderen Punkte.

Ein Punkt, um das sich an dem Abend die Diskussionen immer wieder drehten, war der zunehmende Wunsch der neuen Arbeitnehmergeneration nach mehr Mitspracherecht und mehr Verantwortung für Projekte und Themen. Um dies umzusetzen, müssten die Führungskräfte mehr Verantwortung abgeben und sich vom Alleinentscheider hin zum Koordinator und Mediator im Unternehmen entwickeln. Doch wie sieht es aktuell in den sächsischen Unternehmen in punkto Hierarchien aus?

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Entwicklung in sächsischen Unternehmen hin zu mehr Mitspracherecht für die Arbeitnehmer bewegt. 60,3 Prozent der Teilnehmer von „Fit für die Zukunft“ gaben an, dass das Führungsprinzip in ihrem Unternehmen von flachen Hierarchien geprägt ist. Allerdings herrschen bei mehr als einem Drittel immer noch sehr starke Hierarchien vor. Wie subjektiv diese Einschätzung ist bzw. wie die Teilnehmer flache oder starke Hierarchien definieren, wurde nicht tiefer nachgefragt.

Die Umfrage als aktive Form der Beteiligung kam an dem Abend sehr gut bei den Teilnehmern an. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft konnten die Gäste erstmals bei einer Veranstaltung von „Fit für die Zukunft“ auch digital über ihre Smartphones Fragen stellen. Diese wurden dem Moderator Wolfgang Brinkschulte auf seinem Tablet angezeigt und er wählte einige für die Diskussionsrunde aus.

Mit Blick auf die Zeit konnten nicht alle Fragen an diesem Abend beantwortet werden. Die Referentin, Dr. Josephine Hofmann, war so freundlich, im Anschluss an die Veranstaltung noch einige Teilnehmer-Fragen schriftlich zu beantworten, was wir nachfolgend gern veröffentlichen:

  1. Frage: „Wir leben in Zeiten moderner Arbeitsmittel mit Videokonferenzen, GoTo-meetings und Homeoffice. Wie gelingt es mir, weiterhin am Mitarbeiter ,dran’ zu bleiben und die so wichtige Kommunikation proaktiv zu gestalten?

Dr. Josephine Hofmann: Indem die Kommunikation auch über technische Medien regelmäßig und intensiv betrieben wird – auch wenn das ein Mehr an Arbeit bedeutet. Für eine gelingende virtuelle Zusammenarbeit kommt es vor allem auf einen regelmäßigen „kommunikativen Herzschlag“ an. Kommunikation ist das A und O für Wissensfluss, Zugehörigkeit und Bindung, und sie muss in virtuellen Kontexten viel sorgfältiger und expliziter gestaltet werden.

  1. Frage:Die genannten Führungsthemen und Anforderungen an Führungskräfte sind nicht neu. Macht die Digitalisierung die Veränderung des Einzelnen unausweichlich? Heißt es nun: Mitmachen oder gehen müssen?“

Dr. Josepfine Hofmann: Kommunikation, Delegationsfähigkeit und Vertrauen waren schon immer wichtige Anforderungen an Führungskräfte. Sie werden in der Arbeitswelt von morgen noch an Bedeutung gewinnen. Man kann als Führungskraft nicht mehr davon ausgehen, dass Fachexpertise allein reicht. Führen wird sich wieder mehr konzentrieren auf Themen wie Orientierung, Einbindung, Beispielgeben – und das erfordert teilweise eine erhebliche Weiterentwicklung. Für manch einen kann es aber auch ein Weg sein, Führungsaufgaben abzugeben und sich (wieder) in einer mehr fachlichen Funktion wiederzufinden.

  1. Frage: „Die Mehrzahl der Anwesenden hat dem eigenen Unternehmen flache Strukturen attestiert. Stimmt das mit Ihren Erfahrungen/Forschungsergebnissen überein? Wenn nicht: können Sie die abweichende Einschätzung erklären?“

Dr. Josephine Hofmann: Natürlich ist die Definition von „flach“ durchaus subjektiv. Wir sehen aber ein deutliches Überdenken klassischer hierarchischer Strukturen und eine Entwicklung hin zu projektorientierteren Strukturen, die auch die notwendige Bündelung von Kompetenzen besser umsetzbar machen. Hier wird der Faktor miteinzahlen, dass selbst innerhalb klassisch strukturierter Unternehmen durch veränderte interne Kommunikationsströme und Vernetzungen (Stichwort: Social Media) gefühlt mehr auf Augenhöhe kommuniziert wird.

New Leadership – Führung in der Arbeitswelt 4.0

Führungskräfte zwischen Fachkräftemangel, neuen Arbeits- und Führungswelten, Agilität und selbstbestimmter Mitarbeiterorganisation

In der Veranstaltungsreihe Fit für die Zukunft wollen wir den Teilnehmern Denkanstöße geben. Mit dem Thema „New Leadership – Führung in der Arbeitswelt 4.0“ am 23. Oktober 2017 ist uns das offensichtlich wieder gelungen. Knapp über 200 Unternehmerinnen und Unternehmer verschiedener Branchen, aber auch Führungskräfte von Institutionen und Vereinen waren unserer Einladung gefolgt, verfolgten gespannt den Vortrag von Dr. Josephine Hofmann, Leiterin des Competence Center Business Performance Management und stellv. Leiterin des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), den Beiträgen der Podiumsgäste und kamen im Anschluss beim Get-together noch individuell zum Thema ins Gespräch.

Ob Arbeit 4.0, New Work, Zukunft der Arbeit… – die neue Arbeitswelt kommt unter verschiedenen Namen daher. Alle Begriffe stehen jedoch als Synonym für einen radikalen-rasanten Umbruch traditioneller Arbeitsweisen. Motor dafür ist die Digitalisierung. Die neue Arbeitswelt stellt hergebrachte Unternehmensprozesse auf den Prüfstand – von der technischen Ausstattung über Arbeitsmodelle und -zeiten bis hin zu Arbeitsort und Arbeitsweise. Dies gilt nicht nur für große Industrieunternehmen, sondern für alle Branchen – für den Handwerksbetrieb gleichermaßen wie für den Einzelhandel oder die Arztpraxis, die Steuerberatung oder auch für Institutionen.

Der eine oder andere setzt sich gerade damit auseinander, was es für ihn und sein Unternehmen bedeuten kann und welche Maßnahmen er ergreifen sollte, mancher ist aber auch schon mittendrin, gestaltet aktiv die Veränderungsprozesse und nutzt die neuen Möglichkeiten. Nicht jeder muss alles mitmachen und umsetzen oder auf jeden Zug aufspringen, der sich da gerade in Bewegung setzt. Auch das war eine Erkenntnis in der Podiumsdiskussion, z. B. von Markus Rustler, Geschäftsführer der Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG, einem nicht unbedeutenden Player in der Welt der Verpackungsmaschinenhersteller.

Eine zentrale (Steuerungs-)Rolle bei der Gestaltung der neuen Arbeitswelt 4.0 nehmen die Führungskräfte der Unternehmen und Einrichtungen ein. Da waren sich alle Podiumsgäste einig. Um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein, bedarf es einer neuen Führungskultur (engl.: New Leadership), die die Impulse sich verändernder Arbeits- und Produktionsprozesse aufnimmt und dabei gleichzeitig den Faktor Mensch fest im Blick behält. Es scheint zunächst paradox, aber der Faktor Mensch gewinnt in einer zunehmend digitaleren Welt immer mehr an Bedeutung. Denn, die wichtigsten, und durch Technik nicht ersetzbaren Ressourcen eines Unternehmens, sind das Wissen und die Innovationskraft seiner Mitarbeiter. Diese effektiv im Unternehmen einzusetzen, ist eine der großen Herausforderungen für Führungskräfte.

In Ihrem Einführungsvortrag mit dem Thema „Zukunftsfähige Führung in der digitalen Transformation“ skizzierte Dr. Josephine Hofmann in hervorragender Weise die aktuellen Herausforderungen der täglichen Führungspraxis und zeigte Lösungsansätze aus der angewandten Forschung und Beratung ihres Teams.

Auf Führungskräfte in einer Arbeitswelt 4.0 kommt ein fundamentaler Rollenwechsel zu: weg vom traditionellen Anführer, Entscheider und Kontrolleur an der Spitze eines hierarchisch organisierten Unternehmens hin zum Coach, Moderator, Mediator, Ermöglicher und Kommunikator innerhalb eines Netzwerks sich selbst organisierender, agiler Teams. Die Aufgabe von Führungskräften wird verstärkt darin liegen, die passenden Leute zusammenzubringen, deren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen und die Voraussetzung für ihre effiziente Zusammenarbeit zu schaffen. Dazu gehört zum einen, die notwendige Infrastruktur und entsprechende Ressourcen zur Verfügung zu stellen, sowie flexibles und selbstbestimmtes Arbeiten zu ermöglichen und den Mitarbeitern Wertschätzung und Vertrauen zu vermitteln. Hier liegt zukünftig die große Verantwortung und Aufgabe der Führungskräfte.

Auf einer ihrer letzten Folien fasste Frau Dr. Hofmann die neuen Anforderungen an Führungskräfte wie folgt zusammen:

Neues Kompetenzmodell für das Leadership 4.0

  • Medien- und Kommunikationskompetenz …um exzellente Nutzung besonders von Kommunikationsanwendungen, Social Media, zunehmend KI- und Datenbanksysteme zu realisieren
  • Shared Leaders hip: …um situatives Führen bei kulturell unterschiedlichen Mitarbeitertypen sowie bei räumlicher Distanz möglich zu machen
  • Netzwerkkompetenz und Empathie…im Umgang mit Mitarbeitern, aber auch mit externen Zulieferern, Partnern und Kunden…um Auskunft geben zu können und Lösungen mit dem Kunden zu entwickeln.
  • Coaching gewährleisten und selbst in Anspruch nehmen können… um selbst eine Weiterentwicklung zu erreichen, und Mitarbeitern adäquate Unterstützung zu geben
  • Hohe Anpassungsfähigkeiten und Flexibilität…um dauerhafte Veränderungsfähigkeit auch ganz persönlich realisieren zu können

(Unter Integration auch von http://www.munich-business school.de/insights/2017/leadership-4-0-2/)

Unsere Podiumsgäste waren:

  • Dr. Josephine Hofmann, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
  • Staatssekretär Stefan Brangs, SMWA
  • Markus Rustler, Geschäftsführer, Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG
  • Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller, Dresdner Backhaus GmbH
  • Jenny Gleitsmann, Strategieberaterin & Visionscoach, Initiative Zukunftsform (Dresden)                                         

Moderation:

Wolfgang Brinkschulte, Journalist, Autor, Moderator, Studium der Politischen Wissenschaften und Volkswirtschaft, leitender Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk in Leipzig.

Vorträge + Referenten

Referentin

Dr. Josephine Hofmann

Dr. Josephine Hofmann

Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

Dr. Josephine Hofmann leitet seit 11 Jahren das Competence Center Business Performance Management des IAO und ist gleichzeitig stellvertretende Leiterin des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung. Die persönlichen Beratungs- und Forschungsschwerpunkte der promovierten Verwaltungs- und Informationswissenschaftlerin liegen in den Themen neue Führungskonzepte in der Arbeitswelt  4.0, flexible und virtuelle Kommunikation und Kollaboration, der Organisationsentwicklung und des Change Managements sowie der Entwicklung und Implementation neuer Lern- und Entwicklungsansätze im demografischen Wandel. Referenzkunden sind z.B. die Daimler AG, die AOK Baden-Württemberg, die DATEV, die Kärcher GmbH&Co KG und viele andere.

Frau Dr. Hofmann ist daneben seit vielen Jahren als Dozentin bzw. Lehrbeauftragte an der Universität Konstanz, der Hochschule der Medien in Konstanz sowie der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg tätig. Sie ist Autorin einer Vielzahl von Fachveröffentlichungen und gesuchte Referentin auf einschlägigen Fachveranstaltungen. Derzeit ist sie Mitglied der Expertenkommission „Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung sowie des Beraterkreises des BMAS im Rahmen der Initiative „Arbeit 4.0“ sowie der Initiative der Bundeskanzlerin zur Förderung von Frauen in Führungspositionen.

Moderator

Wolfgang Brinkschulte

Wolfgang Brinkschulte

Mitteldeutscher Rundfunk Leipzig, Wirtschaftsjournalist

Wolfgang Brinkschulte, Studium der Politischen Wissenschaften und Volkswirtschaft, Dipl. Pol., Pressesprecher im Abgeordnetenhaus von Berlin, Sprecher des Berliner Senators für Finanzen. Redakteur bei SPIEGEL TV Hamburg, heute leitender Redakteur beim Mitteldeutschen Rundfunk.

Moderiert seit vielen Jahren Podiumsdiskussionen und Werkstattgespräche zu gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Themen.

Wirtschaftsmediator, Vorsitzender des Mitteldeutschen Presseclubs und Vorstandsmitglied des „Forum Frohes Schaffen“ e.V. zur Zukunft der Arbeit.

Podiumsgäste

Jenny Gleitsmann

Jenny Gleitsmann

Strategieberaterin & Visionscoach, Initiative Zukunftsform (Dresden)

Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller

Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller

Geschäftsführende Gesellschafterin Dresdner Backhaus GmbH; Ihre Backmanufaktur, Gesellschafterin Conditorei Kreutzkamm GmbH

Markus Rustler

Markus Rustler

Geschäftsführender Gesellschafter Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG in Dresden

Jenny Gleitsmann

Jenny Gleitsmann ist studierte Betriebswirtin mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling. Nach Berufsstationen bei namhaften Firmen wie FIAT Deutschland oder der Fleurop AG ist sie seit 2009 als selbstständige Unternehmensberaterin in Dresden tätig.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Zukunftsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. Made in Germany ist für sie ein Prädikat für Qualität, Pioniergeist und unternehmerische Werte, welches international Anerkennung erfährt. Dies gilt es zu bewahren und mit neuen Technologien und modernen Geschäftsmodellen in die Zukunft zu führen. Zu Ihren Kunden gehören mittelständische Unternehmen aus Produktion, Dienstleistung und IT von 10 bis über 500 Mitarbeitern. Die Besonderheit Ihrer Arbeit ist aus der visionären Kraft von unternehmerischen Ideen heraus zu arbeiten und Strukturen in Unternehmen zu schaffen, die Visionen Realität werden lassen.

Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller     

Nach dem Abitur und einem BWL Studium in Passau und den USA übernahm Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller 1993 die Leitung des ehemaligen Striesener Backhauses, heute Dresdner Backhaus GmbH, und führt hier damit die Familientradition der früheren Dresdner Conditorei Kreutzkamm in 5. Generation fort.

Ca. 120 Beschäftige, in Bäckerei sowie Konditorei ausschließlich ausgebildete Gesellen und Meister, 8 Lehrlinge sowie fleißige Aushilfen in den Fachgeschäften, sorgen dafür, dass Brot, Semmeln, Blechkuchen, Konditoreiwaren und Eis traditionell handwerklich ohne Zusatzstoffe hergestellt werden.

Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller hat sich außerdem an der Steinbeis Universität zur Wirtschaftsmediatorin, Konfliktmanagerin und Systemdesignerin ausbilden lassen. Im Ehrenamt engagiert sie sich im Schutzverband Dresdner Stollen e.V. und im Dresdner Kinderhilfe e.V.

Markus Rustler

Markus Rustler ist Geschäftsführender Gesellschafter in 4. Generation des Familienunternehmens Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG in Dresden, das qualitativ hochwertige und intelligente Verpackungsmaschinen für kleinstückige Süßwaren, andere Nahrungsmittel sowie Non-Food-Artikel entwickelt und herstellt. Sein unternehmerisches Rüstzeug erwarb er im Studium der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre an der Northumbria University, Newcastle upon Tyne (GB) und der Humboldt-Universität Berlin sowie als Advisor Key Account Banking der Scope Group, Berlin.

Markus Rustler engagiert sich im Vorstand des VDMA (Fachabteilung Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen) und im Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.“, als Beiratsmitglied der interpack (Messe Düsseldorf), ist Vorstandsmitglied im Wirtschaftsbeirat der Stadt Dresden und Mentor im MentorsClub des HighTech Startbahn Netzwerk e.V.

Bisherige Themen

Im Rahmen unsere „Fit für die Zukunft“-Veranstaltungsreihe finden zweimal pro Jahr Unternehmerseminare zu aktuellen Themen in Dresden statt. Externe Experten und erfolgreiche Vertreter aus der Unternehmerpraxis beleuchten und diskutieren das jeweilige Thema aus verschiedenen Blickwinkeln – mit besonderem Fokus auf den Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Themas für KMU.

Einen Überblick über die Veranstaltungen und Themen der vergangenen Jahre finden Sie in unserem Archiv.

Der Veranstalter