Tipps zum richtigen Netzwerken

  • Netzwerken braucht Zeit: genau wie für andere Unternehmensbereiche sollten Sie auch für das Netzwerken Zeit freimachen/einplanen.
  • Ziele definieren: überlegen Sie im Vorfeld, wofür Sie langfristig ein Netzwerk nutzen wollen (z. B. Austausch von Informationen und Erfahrungen, Kooperationen, Suche nach neuen Mitarbeitern, Interessenvertretung Richtung Politik etc.) und welche Kontakte/Zielgruppe sie dafür in Ihr Netzwerk aufnehmen wollen.
  • Netzwerken ist keine Auftragsakquise: wer Kontakte nur knüpft, um Geschäfte abzuschließen, wird schnell mit seinen Bemühungen ins Leere laufen. Netzwerken ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Zeigen Sie ehrliches Interesse am Gegenüber. Führen Sie kein Verkaufsgespräch.
  • Eigene Vorstellung vorbereiten: Beim Netzwerken kommt es auf gutes Zuhören und echtes Interesse am Gegenüber an. Doch gerade bei neuen Kontakten kommt der Punkt, an dem Sie sich selbst vorstellen müssen. Seien Sie darauf vorbereitet, sich selbst und ihr Unternehmen kurz und knackig in wenigen Sätzen vorzustellen. Decken Sie dabei folgende Fragen ab: Was tun Sie? Für wen? Welche Lösungen bieten Sie? Wie kommen Sie zur Lösung?
  • Kontakte richtig pflegen: Unter Netzwerkpartnern ist gegenseitiges Vertrauen wichtig. Dieses aufzubauen braucht Kontinuität und Regelmäßigkeit bei der Kontaktpflege. Pflegen Sie die Ihnen wichtigen Kontakte, z. B. indem Sie sich nach dem Kennenlernen online auf XING verbinden oder eine E-Mail nachschicken und im regelmäßigen Austausch bleiben. Aber Achtung: Zu penetrantes Nachfassen verschreckt den anderen.
  • Netzwerkarbeit kanalisieren: pflegen Sie nur die Kontakte intensiver, die für Sie wirklich wichtig sind. Wenn Sie sich zu breit betätigen, verzetteln Sie sich schnell und wirken eher gehetzt und oberflächlich.
  • Plattformen zur direkten Kontaktaufnahme: Zum Knüpfen von Kontakten und auch zum Treffen bieten sich Veranstaltungen an, an denen insbesondere Unternehmer teilnehmen. Dies können Unternehmer- und Branchentreffen, Messen oder Seminare sein. So bieten z. B. die Wirtschaftskammern wie IHK und HWK sowie Branchenverbände und -netzwerke regelmäßig Veranstaltungen für Unternehmer an. Auch gibt es rundum Messen oftmals ein Rahmenprogramm für Unternehmen.
  • Social Media als Hilfsmittel: Auch wenn beim Netzwerken der persönliche Kontakt unerlässlich ist, können die sozialen Medien dabei unterstützen, Kontakte zu knüpfen bzw. in Kontakt zu bleiben. Hierfür bieten sich folgende Kanäle an:
    1. XING: das Business-Netzwerk eignet sich insbesondere für den B2B-Bereich. Es bietet relevante berufliche Informationen über Personen – was sie machen, suchen, wo die Interessen liegen etc.
    2. Facebook: über Facebook lassen sich Informationen, Bilder, Neuigkeiten teilen, um die eigenen Kontakte auf dem Laufenden zu halten bzw. selbst auf dem Laufenden zu bleiben. Das Netzwerk eigent sich eher für den B2C-Bereich.
    3. Twitter: über Twitter lassen sich kurze Nachrichten/Miteilungen sehr schnell und in Echtzeit teilen.

 

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